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Planung der elektrischen Installation

Jedes gute Projekt startet immer mit einer Idee und einer guten Planung. Doch schnell kommt die Frage nach der Mindestausstattung von Wohnungen. Speziell wenn es um Sanierungen geht, sollte ein vernünftiges Konzept der Nutzung bestehen. Idealerweise gibt es schon einen Möblierungsplan in welchem man bestenfalls schon eine ideale Nutzung planen kann. Oft ist es jedoch leider so, dass die Planung erst wirklich im Zuge der Umbauarbeiten entsteht und dadurch oft unnötige Umplanungskosten und Mehrstunden anfallen.

Grundlegend sollten man sich über folgende Themen Gedanken machen:

  • Steckdosen Anzahl und Verortung (bestenfalls auch gleich die richte Höhe bei Arbeitssteckdosen)
  • Lichtauslässe und Lichtkreise Anzahl und Verortung (wo wird was geschaltet?)
  • Kommunikationsanschlüsse Anzahl und Verortung (Internet/WLan und TV/SAT)
  • Idealerweise hat man bereits einen fertigen und richtigen Küchenplan

Vorausdenken zahlt sich immer aus – erst recht wenn Sie beispielsweise bei der Planung der elektrischen Installation schon wissen, dass Sie in 5 Jahren planen das Gästezimmer in ein Büro oder Fitnessraum umzugestalten. Nachträgliche Änderung oder Nachverkabelung sind immer schwer zu realisieren bzw. auch kostenintensiv. Im Schnitt Nachinstallationen um bis zu 5-6x mal teuer.

Grundlagen jeder elektrischen Planung

Am Anfang jeder Planung steht der Grundrissplan. Am besten legt man gemeinsam mit dem Planer / Architekten / Elektriker die Ausstattung der elektrischen Anlage fest. Wie vorher erwähnt sollte man sich die Nutzung der einzelnen Räume genauer ansehen und erste Gedanken in Richtung Möblierung machen. Der Knackpunkt der Planung ist meistens die Küche, da diese auch die höchsten Ansprüche an die elektrischen Leitungen hat. Hier geht es in erster Linie um die richtige Auslegung der Leitungen und der Stromkreise. Wissen Sie vielleicht im vorhinein schon das ein Spezialgerät in die Küche kommt das mehr Strom verbraucht? Dann lassen Sie es uns gleich wissen. Die Mindestausstattung von Wohnungen ist auch in der ÖNorm E8015 beschrieben.

Geheimtipp: eine echte Steckdose ist nie durch eine Steckdosenleiste zu ersetzen!

Mindestausstattung nach ÖVE/ÖNorm E8015

Um einen gewissen Standard an Komfort zu gewährleisten wurde die ÖNorm E8015 ins Leben gerufen. In dieser wird genau festgelegt welche Anzahl an Steckdosen in den verschiedenen Räumen vorhanden sein muss. Wieviele Lichtauslässe und wieviele eigene Stromkreise einzuplanen sind. Auch hier wird wiederum in drei Kategorien unterschieden, in ein Minimum, eine normale Komfortausstattung und eine höhere Komfortausstattung. Natürlich können Sie Ihre Elektroinstallation selber bestimmen, sollten aber nie unter das Maß des Minimums kommen.

Hier einige Beispiele:

  • Ein Wohn,- oder Schlafraum sollte bei einer Fläche bis 20m² mindestens 4 Steckdosen haben und 1 Lichtauslass
  • Ein Bad sollte mindestens 1 Steckdose haben und 2 Lichtauslässe, hinzu kommen noch zusätzlich ein Anschluss pro Waschmaschine Trockner o.ä.
  • Ein Wirtschaftsraum sollte mindestens 3 Steckdosen und einen Lichtauslass haben. Zudem einen Anschluss für einen Lüfter.

Sie wollen mehr über die Mindestausstattung von Wohnungen wissen? Oder planen Sie ein Renovierung, Sanierung oder Umbau?

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