Salto Schließsystem
Moderne Zutrittskontrolle für Profis mit SALTO
Mechanische Schließanlagen funktionieren – bis sie es nicht mehr tun. Spätestens wenn ein Schlüssel verloren geht, wird aus „läuft eh“ sehr schnell ein Sicherheitsproblem mit teuren Folgekosten: Zylinder tauschen, Schließplan anpassen, Unruhe im Betrieb. Genau hier spielt das Salto Schließsystem seine Stärke aus. Es verbindet Türhardware (z. B. elektronische Beschläge und Zylinder) mit einer Software-Plattform, mit der Sie Zutritte zentral steuern, ändern und im Bedarfsfall sofort entziehen können.
Je nach Gebäudestruktur und Organisation kommen typischerweise zwei Ansätze infrage: Salto XS4 / Salto Space für komplexere Anforderungen und gemischte Umgebungen – oder Salto KS als cloudbasierte Lösung, wenn Sie standortunabhängig verwalten möchten und keine zusätzliche Server-/IT-Last wollen. Der Nutzen ist dabei nicht „Hightech um der Hightech willen“, sondern ganz pragmatisch: weniger Schlüsselchaos, mehr Kontrolle, weniger Risiko. In diesem Artikel sehen Sie, wie Sie Salto sinnvoll einsetzen – von der Auswahl der passenden Hardware über die Systemlogik bis zur Integration in Ihre IT-Prozesse, damit Sie am Ende eine fundierte Entscheidung für Ihre Organisation treffen können.
Key Takeaways
SVN spart Kosten: Weniger Verkabelung, trotzdem viele Vorteile wie bei Online-Systemen.
Salto KS bleibt flexibel: Standorte zentral verwalten – per Browser oder Smartphone, bei Bedarf in Echtzeit.
Kaum Umbau nötig: Beschläge wie XS4 Mini oft ohne große Eingriffe montierbar – ideal bei Mietobjekten.
Mobile Access: Bluetooth/NFC reduziert die Abhängigkeit von Karten.
ROI stimmt: Weniger Kosten bei Schlüsselverlusten und deutlich weniger Verwaltungsaufwand.
Integration: Anbindung an HR-, Alarm- und Gebäudemanagement möglich.
Warum das Salto Schließsystem der Standard für Unternehmen ist
Die Sicherheitsanforderungen in Betrieben haben sich in den letzten Jahren spürbar verschärft. Ein Schlüsselbund war früher „Kontrolle“ – heute ist er in vielen Firmen schlicht ein Verwaltungsproblem: Kopien tauchen auf, Rückgaben sind unklar, Dienstleister haben Zugriff länger als nötig. Ein modernes Salto Zutrittssystem ersetzt diesen Wildwuchs durch ein planbares Konzept: Zutritte sind Rollen und Personen zugeordnet, zeitlich steuerbar und im Notfall schnell sperrbar.
Die Frage ist nicht, ob „digital“ modern klingt. Die Frage ist, ob Sie damit Ihren Alltag einfacher und sicherer machen. Und genau deshalb hat sich Salto in vielen Branchen etabliert: weil das System nicht nur online/verkabelt gedacht ist, sondern auch große Bestände wirtschaftlich abbilden kann.
Das Herzstück: Das Salto Virtual Network (SVN)
Der entscheidende Unterschied ist für viele Projekte SVN (Salto Virtual Network) – also das Prinzip „Daten-auf-Karte“. Klassisch haben Sie sonst oft nur zwei Optionen: Entweder offline (dann sind Änderungen mühsam, weil Sie Updates quasi „verteilen“ müssen), oder online (dann wird es teuer, weil Sie jede Tür anbinden und Infrastruktur aufbauen).
SVN sitzt genau dazwischen: Das Identmedium – also Mitarbeiterkarte oder Keyfob – übernimmt die Rolle eines Datenträgers. Sobald ein Mitarbeiter an einem Online-Punkt vorbeikommt (typisch: Haupteingang), werden Updates auf das Medium geschrieben: neue Berechtigungen, Sperren, Änderungen. Danach kann das Medium diese Informationen an batteriebetriebene, nicht verkabelte Türen weitergeben. Gleichzeitig nimmt es Statusdaten von der Tür mit (z. B. Batteriestand oder Diagnosedaten), die beim nächsten Kontakt mit einem Online-Leser wieder im System landen.
Das Ergebnis ist für Entscheider wichtig: Sie bekommen in vielen Bereichen die Vorteile eines Online-Systems, ohne flächendeckend verkabeln zu müssen. Das senkt Installationsaufwand und hält das Projekt wirtschaftlich – besonders bei Bestandsgebäuden oder wenn Sie viele Innentüren haben
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Zutritt ist auch „Wahrnehmung“. Wenn der Zutrittsprozess sauber läuft, fühlt sich das für Mitarbeiter und Besucher professionell an. Umgekehrt: Schlüsselchaos, dauernde Ausnahmen und improvisierte Lösungen erzeugen Reibung und Stress – und das sieht man einem Betrieb auch an. Ein gut aufgesetztes System ist daher nicht nur Security, sondern auch ein Stück Organisationsqualität.
Die Hardware-Komponenten: Salto XS4 und Salto Beschlag im Fokus
Wenn über „Salto“ gesprochen wird, denken viele zuerst an die Hardware an der Tür – und das ist auch nachvollziehbar. Die Tür ist der Punkt, an dem Sicherheit im Alltag „real“ wird. Die Salto XS4 Plattform ist hier oft das zentrale Thema, weil sie vielseitig einsetzbar ist: von klassischen Bürotüren bis zu Sonderfällen wie Profilglastüren oder Türen im Bestand, wo man nicht überall große Umbauten will.
Wichtig ist: Nicht jede Tür braucht dieselbe Lösung. Eine saubere Planung unterscheidet zwischen kritischen Türen (z. B. Serverraum, Lager, sensible Bereiche) und „Alltagstüren“ (Büros, Besprechungsräume). Wer das nicht trennt, verbrennt Budget und wundert sich später über den ROI.
Design trifft Funktion: Der Salto Beschlag für jede Tür
Ein Salto Beschlag ist nicht einfach ein schöner Drücker. Er ist im Prinzip die komplette Zutrittseinheit: Elektronik, Leser, Kupplungsmechanik, Energieversorgung. Für Facilitymanager ist vor allem eines entscheidend: Montage und Betrieb. Viele Beschläge sind batteriebetrieben – das reduziert Kabelwege und erspart oft massive Eingriffe in Türblatt und Rahmen.
Salto XS4 One und Mini – Ästhetik in der Sicherheitstechnik
Mit XS4 One und XS4 Mini deckt Salto auch Fälle ab, wo Optik und kompakte Bauform eine Rolle spielen – z. B. bei Innentüren oder designorientierten Objekten. Die XS4 Mini wird oft dort eingesetzt, wo eine dezente Lösung gefragt ist und die Türvorbereitung zu gängigen Lochbildern passt.
Technisch relevant ist, dass je nach Modell NFC und Bluetooth (BLE) unterstützt werden – das ist die Grundlage für Mobile Access. Für Betriebe kann das praktisch sein, weil Sie weniger physische Medien verwalten müssen. Gleichzeitig gilt auch hier: Mobile Access ist kein Selbstläufer. Sie brauchen klare Regeln (Gerätewechsel, verlorene Smartphones, Offboarding, MFA/Policy), sonst wird aus „komfortabel“ schnell „unkontrolliert“.
Salto KS - die Zutrittskontrolle aus der Cloud
Für viele Unternehmen ist ein eigener Server oder eine lokale Zutrittssoftware schlicht zusätzliche Komplexität. Gerade bei mehreren Standorten oder wenn IT-Ressourcen knapp sind, ist das ein echter Hemmschuh. Salto KS ist genau für diesen Bedarf gemacht: cloudbasiert, skalierbar, und so ausgelegt, dass Sie Verwaltung und Berechtigungen zentral steuern können, ohne eine eigene Infrastruktur dafür aufbauen zu müssen.
Keys as a Service: Was Salto KS für KMU bedeutet
Bei Salto KS verwalten Sie Berechtigungen über eine Cloud-Plattform. Das heißt: Sie können Nutzer anlegen, Profile ändern, Zugänge sperren oder Türen freigeben – unabhängig davon, wo Sie gerade sind. Für CEOs, Betriebsleiter oder Verantwortliche mit mehreren Standorten ist das der entscheidende Punkt: Sie müssen nicht vor Ort sein, um Kontrolle zu haben.
Praktisch wird das genau in diesen Situationen: Ein Mitarbeiter verliert in einer Filiale seinen Zugang – Sie sperren ihn sofort. Ein Dienstleister braucht am Wochenende Zutritt – Sie geben ihn zeitlich begrenzt frei und entziehen ihn automatisch. So sollte Zutritt im Jahr 2026 aussehen: planbar, dokumentierbar, ohne improvisierte Schlüsselübergaben.
Mobile Access: Das Smartphone als sicherer Türöffner
Strategische Vorteile für Anlagenbetreiber mit einem digitalen Schließsystem
Ein großer Hebel bei KS ist Mobile Access: Statt Karte/Keyfob wird das Smartphone zum Schlüssel – typischerweise über Bluetooth oder NFC. Das hat einen simplen Vorteil: Smartphones sind im Normalfall mit biometrischen Verfahren oder PIN abgesichert. Eine verlorene RFID-Karte ist dagegen oft einfach „weg und nutzbar“, solange sie nicht gesperrt ist.
Ein Punkt, den man ruhig klar sagen darf: Salto KS ist nicht nur „Sicherheit“. Es ermöglicht Betriebsmodelle, die mit klassischen Schlüsseln kaum sauber funktionieren – z. B. 24/7-Zutritt, automatisierte Übergaben, temporäre Zugänge für externe Teams. Wer solche Modelle fährt, profitiert besonders.
Gutes Gebäudemanagement lebt von zwei Dingen: Transparenz und Wiederholbarkeit. Wenn Sie nicht wissen, wer wann wo Zutritt hatte, oder wenn jede Ausnahme manuell gelöst werden muss, verlieren Sie Zeit und Kontrolle. Ein Salto Schließsystem kann hier tatsächlich Mehrwert liefern – nicht als „nice to have“, sondern als Werkzeug, um Prozesse zu stabilisieren.
Echtzeit-Monitoring und Ereignisprotokollierung
In der Praxis sind Fragen relevant wie: Wann wurde ein sensibler Raum betreten? Wurde eine Tür außerhalb der erlaubten Zeit geöffnet? Sind bestimmte Bereiche überhaupt genutzt worden? Über Management-Software (z. B. ProAccess Space in Space-Umgebungen) bekommen Facilitymanager Einblicke, die mechanisch schlicht nicht möglich sind.
Mit passenden Gateways und Online-Anbindungen werden Türen zudem „reaktionsfähig“: Ungeplante Öffnungen, Alarme, Statusmeldungen. Wichtig ist auch hier die Erwartungshaltung: Nicht jede Tür ist automatisch Echtzeit, nur weil es ein digitales System ist. Das hängt von der Architektur (online/offline, Gateways, Updatepunkte) ab – und genau das muss man in der Planung sauber definieren.
Senkung der Total Cost of Ownership (TCO)
Ja, die Anschaffung ist teurer als eine mechanische Anlage. Aber die laufenden Kosten entscheiden. Zylindertausch bei Schlüsselverlust, Schlüsselmanagement, Übergaben, Kopien, organisatorischer Aufwand – das frisst über Jahre Budget. Elektronische Systeme verschieben Kosten in Richtung planbarer Prozesse.
Bei batteriebetriebenen Beschlägen sind lange Laufzeiten möglich – das reduziert Wartung, wenn Sie Batteriemanagement im Griff haben. Wenn nicht, dann ist es der Klassiker: „Die Tür spinnt“ – und der Betrieb steht. Daher ist TCO nicht nur Technik, sondern auch Betriebsorganisation.
Ein praxisnaher Extra-Hebel: Die Daten aus Zutritt können Sie auch für Betrieb optimieren: Reinigung, Energie, Flächenmanagement. Wenn Bereiche nachweislich nicht genutzt wurden, können Sie Abläufe anpassen. Das ist kein Marketing – das ist schlicht Prozessoptimierung, die ohne Zutrittstransparenz nicht möglich ist.
Implementierung und Skalierung im Unternehmen
Der Umstieg auf ein Salto Schließsystem ist kein „Montageauftrag“, sondern ein Projekt. Und wenn man es falsch angeht, wird es teuer und unerquicklich – weil Sie danach mit einem halbfertigen System leben, das ständig Ausnahmen braucht. Richtig umgesetzt wächst Salto aber mit Ihrer Organisation: Sie können klein starten und strukturiert ausrollen. Hier kommen wir als Facherrichter mit unserer Expertise ins Spiel.
Schritt-für-Schritt-Planung der Umrüstung
Bedarfsanalyse: Welche Türen müssen wirklich online sein (z. B. Haupteingänge, kritische Bereiche)? Welche können offline/SVN-basiert laufen (z. B. viele Innentüren)?
Identmedien-Wahl: Wollen Sie Karten/Keyfobs nutzen oder Mobile Access? Gibt es bestehende Ausweise, die weiterverwendet werden sollen?
Phasenweiser Rollout: Starten Sie dort, wo der Nutzen sofort spürbar ist (Serverraum, Lager, Buchhaltung), und skalieren Sie dann strukturiert.
Der Fehler ist fast immer derselbe: Man versucht „alles auf einmal“ oder man fängt bei den unwichtigen Türen an, weil es leichter ist. Beides ist strategisch schwach. Beginnen Sie mit den Bereichen, die Risiko oder Verwaltungsaufwand erzeugen – dort entsteht der ROI.
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